,, Schweren Herzens “ für Pflaster – Ring

Marktplatz Seniorenbeirat Butzbach sieht neues Konzept für bessere Begehbarkeit nur als Anfang

Gegenüber der Planung von vor einen Jahr soll der Butzbacher Marktplatz in einer abgespeck- ten Version besser begehbar werden. Der Seniorenbeirat stimmt dem Vorhaben ,, schweren  Herzen “ zu, wie dessen Vorsitzende Hildegard Wodni berichtete.In einer Magistratssitzung hatte die Stadtverwaltung Beirats-Vertretern die neue  Planung vorge stellt, wie Bürgermeister Michael Merle sagte. Geplant ist nunmehr keine sternförmige Pflaster ung von Wegen, die auf den Markbrunnen zuführen, sondern eine Zuwegung in Kombination mit einer Erweiterung des Kleinpflasters am Rande u. somit Schaffung eines ebener gepflasterten Randes um den Platz. So soll ein zusätzlicher zweieinhalb Meter breiter Streifen auch am blauen Haus zwischen Griedeler Straße und Kasernenstraße vor der Gastronomie- Terrasse neu gepflastert werden. Von der etwa der historischen Post aus, also beim Cafe und Begleidungsgeschäft an der Westseite des Platzes, soll ein 2.50 Meter breiter Streifen zum Marktbrunnen führen. Das Konzept ist laut Merle von der Denkmalpflege bereits genehmigt worden. ,, Auf Dauer wird sich der Seniorenbeirat damit nicht zufrieden geben“ , sagte Wodni. In einer Arbeitssitzung habe das Gremium dem Vorschlag aber zugestimmt. ,, Damit ist erstmal ein Anfang gemacht“,unterstreicht Wodni, dass nun nur eine erste Phase beginne. Das sieht Wodni auch vor dem Hintergrund der begrenzten finanziellen Mittel, die der Stadt zur Verfügung stehen.

Es bleibe auch dabei, dass die Seniorenvertreter einen Weg quer über den Marktplatz fordern. Wer aus der Weiseler Straße zum Rathaus gehe, wolle den direkten Weg nehmen und nicht den Kreis laufen, gerade wenn er schlecht zu Fuß ist u. jeder Schritt ohnehin wehtut, glaubt Wodni,  nachdem sie vor einiger Zeit länger die Laufwege der Butzbacher beobachtet hatte.

Außerdem stellt der Beirat eine Bedingung: Das Ordnungsamt soll darauf achten, dass der zu – sätzliche Kleinpflaster – Ring wirklich begehbar bleibt. So soll er nicht von Tischen, Stühlen oder Ständern mit Bekleidung versperrt werden dürfen. Zu dem Gegenargument, dass nicht alle Butzbacher die Notwendigkeit sehen würden, das Pflaster auf dem Marktplatz zu verändern äußerte sich Wodni ebenfalls. Denn wer mit dem Rollstuhl oder Rollator unterwegs sei oder auch für Kinder, die im Kinderwagen über die groben Steine geschoben würden, merkten die Erschütterungen in besonderer Weise. Dies hat der Beirat vor einigen Jahren bereits bei einem Ortstermin mit der Denkmalpflege vorgeführt.  Auch der Ortsbeirat Kernstadt und die politi- schen Gremien des Parlaments sollen noch einbezogen werden. Die Umsetzung der Bauarbei- ten muss an die Märkte und Feste angepasst werden.

Quelle Butzbacher Zeitung