Seniorenausflug der Stadt Butzbach

Morgens um 7.45 Uhr stiegen wir in den Bus , um zum Schiff nach Rüdesheim zu fahren. Wir blickten nur in fröhliche Gesichter , lag es an der Sonne, die uns schon so früh begleitete ,oder an der Vorfreude auf einen herrlichen Tag ?

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Es ging auf die Autobahn und kurz hinter Wiesbaden erblickten wir schon die ersten Weinberge. Der Rhein begrüßte uns in der Höhe von Eltville, eine kleine Wein- und Rosenstadt. Die Sekt – kellerei Matthäus Müller, auch “ MMchen“ genannt, die jetzt aber zu Rotkäppchen gehört, hat hier seinen Sitz. Hier beginnt auch die sogenannte Riesling Route. Kloster Marienthal und das Niederwalddenkmal, hoch oben in den Weinbergen, zeigten uns, das unser Ziel “ Rüdesheim “ nicht mehr weit war.

Alle Busse waren  um 9,20 Uhr am Ziel und wir gingen gemütlich auf “ unsere Frankonia „.Schon 10 Jahre fährt sie für die Senioren aus Butzbach. Pünktlich fuhr unser Schiff ab und wir konnten rundherum die schöne Landschaft geniesen. Ca. 420 Senioren waren bestens untergebracht, betreut von den Damen und Herren vom Roten Kreuz, die sich extra für uns Urlaub genommen haben. Dafür gebührt ihnen unser Dank. Nach einer kurzen Begrüßung von Frau Wodni, erklärte uns dann der Chef von der Frankonia, rechts und links die Sehenswürdigkeiten. Den Dom von Geisenheim und dass in diesem Ort eine berühmte Weinfachschule ist, Schloss Johannisberg und viele Ausblicke gab es zu sehen. Wir hatten einen Blick in den Schiersteiner Hafen, hier wurde ein tolles Hochhaus gebaut, für die Bewohner kostet ein qm 10000 Euro, aber dafür braucht man keinen Rasen mähen. Da lobe ich mir Fauerbach, hier darf ich Rasen mähen, hier darf ich sein und es kostet nicht soviel.

Die Schiersteiner Autobahnbrücke, die sich gesenkt hatte und jetzt erneuert wird, sahen wir. Von Schierstein bis Koblenz gibt es keine weitere Brücke mehr, wurde uns erklärt. es geht nur noch mit Fähren über den Rhein. Dann fuhren wir am Schloss Biebrich, der Schokoladenseite von Wiesbaden, vorbei. Das Mainzer Schloss, wo immer die Sendung Mainz wie es singt und lacht, herkommt passierten wir.Zwischendurch hat uns das Mittagessen sehr gut geschmeckt. Um 13 Uhr waren  wir zum Aussteigen bereit, um einen Stadtbummel in Mainz zu machen.

Wir gingen über den 50. Breitengrad, der durch Mainz verläuft, konnten Eis,  Kuchen und Kaffee genießen und der Federweise schmeckte schon. Einige schauten sich auch den Dom von innen an. Mit vielen Eindrücken kehrten wir wieder auf das Schiff zurück und um 16.30 Uhr fuhren wir in Richtung Rüsselsheim.  Den Rhein verließen wir und fuhren um 16 Uhr auf dem Main weiter. Natürlich fuhr die Sonne immer noch mit uns. An der Schleuse, der Main wird oft gestaut, ließen wir einen großen Lastfrachter an uns vorbei, weil er noch weit wollte. Die Schleuse wurde geschlossen, Wasser strömte ein und wir wurden ca. 3 m gehoben. Dann ging es weiter. Frau Wodni begrüßte nun sechs Seniorendamen, die über 90 Jahre sind und übergab jeder einen kleinen Gutschein. Friedel Werner brachte ein Ständchen und sang das Kartoffellied. Dann legten wir an, denn unsere kleine “ Kreuzfahrt “ war zu Ende.                                                               Die Busse erwarteten uns schon und brachten uns wohlbehalten nach Butzbach und den Orts – teilen. Ein wunderschöner Tag ging zu Ende, alle waren begeistert und freuen sich schon auf das nächste Jahr.

Quelle: Heidemarie Blecher aus Fauerbach