Neue Webpräsenz für Butzbacher Senioren

Neue Internetseite des Butzbacher Seniorenbeirats freigeschaltet

OWer die Internetadresse www.senioren-butzbach.de eingibt, erhält im wahrsten Sinne des Wortes nun ein neues Bild von der Arbeit des Seniorenbeirats der Stadt Butzbach. Oliver Leuschke von der Stadtverwaltung hat die neue Webpräsenz übersichtlich gestaltet. Seniorenbeiratsvorsitzende Hildegard Wodni und Beiratsmitglied Uwe Müller, der zusammen mit Wolfgang Weber die Pflege der Seite übernimmt, stellten die neue Errungenschaft gemeinsam mit Leuschke und Bürgermeister Michael Merle im Wappensaal des Rathauses vor. 
Ab sofort stehen unter der Internetadresse zahlreiche Informationen, Presseartikel zur Verfügung. Digital einsehbar sind unter anderem auch die vergangenen Ausgaben der Seniorenzeitung ab dem Jahr 2006 bis hin zum jeweils aktuellen Heft. Weitere Themen sind die Senioren-PC-Kurse an der Stadtschule, die Liste der Beiratsmitglieder und die Kontaktadressen bis hin zur Senioren- und Behindertenbeauftragten im Rathaus. Der aktuelle „Aufmacher“ auf der Startseite ist die Seniorenmesse am 12. und 13. Oktober.
Der Aufbau der Seite ist für den interessierten Nutzer ebenso übersichtlich gehalten wie für diejenigen, die das Internetportal nun aktuell halten sollen. Das Redaktionssystem ist einfach zu bedienen. Für den Besucher der Seite sind überflüssige Klicks und aufklappende Menüs vermieden worden. Die Rubriken lassen sich schnell ansteuern. Wer ein Smartphone besitzt profitiert von einer für „mobile Endgeräte“ optimierten Ansicht.
Im vorigen Jahr hat der Seniorenbeirat nach Wodnis Worten das Projekt in Angriff genommen. Die vormalige Homepage war umständlich zu pflegen und zu bedienen. Ziel war es, eine neue Lösung zu schaffen, ohne einen Cent zu investieren. „Leuschke hat uns sehr viel geholfen, vielen Dank“, unterstrich Wodni.
Dieses Lob für den städtischen Mitarbeiter freute auch den Bürgermeister. Und außerdem bedeute die weitere Bearbeitung durch den Seniorenbeirat selbst auch einen Beitrag dazu, den Personalaufwand der Stadt zu reduzieren. Merle befand die Internetseite für alltagstauglich und lobte die „niedrige Anforderungsschwelle“.

Zur Frage nach der Zukunft des städtischen Internetauftritts erklärte der Bürgermeister, dass derzeit noch Gespräche geführt würden. „Es hängt noch am Geld. Aber die Vorplanungen laufen, um eine konzeptionelle Grundlage zu schaffen.“ Auch bei der Internetseite der Stadt müsse der Bearbeitungsaufwand möglichst niedrig gehalten werden. „Es ist ein erheblicher Aufwand, immer topaktuell zu sein.“ Ein erster Schritt war die Änderung der Seiten der städtischen Wirtschaftsförderung. Dort ließen sich Inhalte wie Baugebiets-Informationen leicht einstellen und austauschen.
Auch das soziale Netzwerk Facebook sei ein Instrument, um die Bürger zu informieren. Dies habe jüngst Bürgermeister Hubertus Wacker aus Eilenburg bei seinem Besuch in Butzbach erläutert. Die Hochwasser-Informationen gelangten über Facebook am schnellsten zu den Menschen, und die jüngeren informierten in der Folge auch die älteren. „Das muss aber tagesaktuell begleitet sein, sonst macht das keinen Sinn“, sagte Merle. Die Frage sei, was „personell leistbar“ ist.

Quelle: Butzbacher Zeitung vom 31.08.2013